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Tragwerk

Die Statik ist die Lehre vom Gleichgewicht der Kräfte an ruhenden Körpern.
Die Tragwerksplanung ist die Planung des Tragwerkes unter Zuhilfenahme der in der Statik entwickelten Verfahren.

Was macht also ein Tragwerksplaner (Statiker)?
Er sorgt dafür, dass der Architektenentwurf durch ein optimiertes Tragwerk umgesetzt wird.
Optimiert in Bezug auf:

● Standsicherheit            d.h. es darf nicht zusammenbrechen
● Gebrauchsfähigkeit     d.h. es darf sich nicht mehr verformen als notwendig
● Wirtschaftlichkeit        d.h. es darf nicht mehr kosten als notwendig

Das ist das, was Sie von uns erwarten können, nicht mehr und nicht weniger.
Dies erfolgt von den ersten Vorüberlegungen über die Erstellung sämtlicher Berechnungen und Ausführungszeichnungen bis zur Überwachung auf der Baustelle.

Dass wir um dieses Ziel zu erreichen, alle technisch verfügbaren Mittel je nach sinnvollem Einsatzzweck einsetzen ist selbstverständlich.
Das geht von der M=ql²/8-Formel bis zur 3-D-Strukturanalyse
(Bild unten zeigt: Verformungsberechnung einer komplexen Stahlkonstruktion mit Abbildung der abgetragenen Geräte über der Dachhaut).

 

3D-Berechnung der Rahmenkonstruktion mit 3D-Abbildung der Lüftungs und Kühlgeräte, hier die Verformungsberechnung maximaler Wert 15mm

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Energieeffizienz

Die Planer der Bauphysik tragen für den späteren Energiebedarf von Gebäuden mittlerweile eine besondere Verantwortung. Dabei lassen die komplexen Bilanzierungsverfahren der EnEV oder auch das PHPP (Nachweisverfahren für Passivhäuser) dem Ingenieur und dem planenden Architekten viel Handlungsspielraum, denn es stehen mehrere Stellschrauben bei der Optimierung der Energiebilanz zur Verfügung:

die Gebäudeausrichtung, die Optimierung des Verhältnisses von Außenfläche/Volumen, die Fensterverteilung und -größe entsprechend Himmelsrichtung,
die Reduktion von Wärmebrücken, Lüftungswärmeverlusten und vor allem die Heizungs- Kühlungs- Lüftungs- und Beleuchtungstechnik etc.


Energieberatung

Bei der Energieberatung werden bestehende Gebäude energetisch zunächst im Ist-Zustand bewertet. Im zweiten Schritt werden bauliche und anlagentechnische Möglichkeiten zur Energieeinsparung berücksichtigt. Es wird dann ein energetischer Vergleich des Ist-Zustandes mit einem möglichen End-Zustand gezogen.

 

Entwicklung Energieniveau

Der Energieeffizienz wird im Rahmen der weiteren Umsetzung der EU-Richtlinie „Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden“ eine noch größere Bedeutung zukommen. Die bisherige EnEV 2009 und jetzt die EnEV 2014 sind weitere Schritte dieses EU-Recht auf nationaler Ebene umzusetzen. In der Richtlinie werden über den Neu- und Umbau von Gebäuden auch weitere Forderungen an bestehende Gebäude gestellt.

Es ist davon auszugehen, dass die Anforderungen des Gesetzgebers weiter angehoben werden. Mit Umsetzung der EnEV 2014 ab Januar 2016 werden die Anforderungen im Bereich des Neubaus wieder um ca. 20-25% angehoben. Im Bereich des Bestandes sind zunächst keine Erhöhungen geplant.

Wir sind bei den Wohngebäuden mit der zur Zeit geltenden EnEV 2014 mittlerweile auf dem Niveau eines Niedrigerenergiehauses (NEH) angelangt, mit der angekündigten Verschärfung der EnEV im Januar 2016 würden wir dann ca. bei dem jetzigen Niveau KFW Effizienzhauses 70 liegen. Darüber hinaus wird die darauf folgende Verschärfung zum Niedrigstenergiestandard führen.

Insoweit sind auch in Deutschland mittelfristig weitere Verschärfungen im Energieeinsparrecht zu erwarten.


Angewendete Bilanzierungsverfahren:

Die Bilanzierungen erfolgen normgerecht nach DIN 4108-6, DIN V 18599 oder auch PHPP.

Wärmebrückenberechnungen zur Beurteilung von bilanztechnischen oder taupunktrelevanten Untersuchungen sind natürlich auch möglich.

Energieausweis

Wir stellen natürlich Energieausweise als Verbrauchs- oder Bedarfsausweise sowohl für Wohn- als auch für Nichtwohngebäude aus.

Energieverbrauchsausweise für bestehende Wohngebäude sind nur möglich bei Gebäuden mit

– mehr als 4 Wohneinheiten und
– energetischem Niveau mindestens WschVo 77, d.h. Bauantrag nach 1.8.1977 oder spätere Sanierung auf das Niveau WschVo 77.

Ist das so nicht gegeben, ist nur ein Bedarfsausweis möglich.

Bei Nichtwohngebäuden ist zwischen Verbrauchs- oder Bedarfsausweis frei zu wählen.

Bei gemischt genutzten Gebäuden sind in der Regel zwei Ausweise erforderlich.

 

Mit der EnEV 2014 kommt dem Energieausweis für Bestandsgebäude eine größere Bedeutung zu, so ist ein Ausweis gem. EnEV § 16 (2) erforderlich bei:

1. Verkauf:

– eines Grundstücks, auf dem ein Gebäude steht
– eines grundstücksgleichen Rechts an bebautem Grundstück
– einer Wohnung in einem Gebäude
– eines Teileigentums in einem Gebäude
– eines gesamten Gebäudes

2. Neuer Vermietung, Verpachtung oder Leasing:

– eines Gebäudes
– einer Wohnung
– einer sonstigen selbständigen Nutzungseinheit im Gebäude

Der Verkäufer, Vermieter, Verpächter oder Leasinggeber muss
seinen potenziellen Käufern, Mieter, Pächter oder Leasingnehmer
den Energieausweis spätestens dann vorlegen, wenn sie das
Gebäude besichtigen.
Wenn keine Besichtigung stattfindet, muss der Verkäufer oder
Vermieter den Energieausweis seinen potenziellen Käufern oder
Neumietern vorlegen spätestens, wenn diese ihn verlangen.

Wenn Verkäufer, Vermieter, Verpächter oder Leasinggeber einen
Vertrag mit ihren Kunden abgeschlossen haben, müssen sie ihnen
unverzüglich danach einen Energieausweis übergeben – entweder
in Original oder als Kopie.

 

Pflichtangaben in Immobilienanzeigen

Wer eine Anzeige in einem kommerziellen Medium – beispielsweise
eine Zeitung oder ein Immobilien-Portal im Internet schaltet
– weil ein Gebäude teilweise oder ganz verkauft oder neu
vermietet wird muss sich zunächst vergewissern, ob für dieses
Gebäude bereits ein Energieausweis vorliegt.
Wenn dies der Fall ist, muss der Verkäufer, Vermieter, Verpächter
und Leasinggeber dafür sorgen, dass in der Immobilienanzeige
auch bestimmte Kennwerte aus dem Energieausweis mit veröffentlicht
werden. Dabei gelten unterschiedliche Regeln für
Wohn- und Nichtwohngebäude.
Wenn ein Energieausweis für das Wohngebäude vorliegt muss der
Verkäufer, Vermieter, Verpächter und Leasinggeber dafür sorgen,
dass in der Immobilienanzeige auch die folgenden Kennwerte
aus dem Energieausweis mit veröffentlicht werden:

– Art des Energieausweises: Energiebedarfsausweis oder Energieverbrauchsausweis,
– Endenergiebedarf oder Endenergieverbrauchs des Gebäudes,die wesentlichen Energieträger für die Gebäude-Heizung,
– Baujahr des Wohngebäudes
– Energieeffizienzklasse.

Wenn ein Energieausweis für das Nichtwohngebäude vorliegt,
muss der Verkäufer, Vermieter, Verpächter und Leasinggeber
dafür sorgen, dass in der Immobilienanzeige auch die folgenden
Kennwerte aus dem Energieausweis mit veröffentlicht werden:

– Art des Energieausweises: Energiebedarfsausweis oder Energieverbrauchsausweis,
– Endenergiebedarf oder Endenergieverbrauchs des Gebäudes
– für Wärme und Strom jeweils getrennt aufgeführt,
– die wesentlichen Energieträger für die Gebäude-Heizung.

Diese Regeln gelten für Verkäufer, Vermieter, Verpächter und
Leasinggeber bei Immobilienanzeigen zur Vermietung, Verpachtung
oder zum Leasing eines Gebäudes, einer Wohnung oder
einer sonstigen selbständigen Nutzungseinheit.

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Auftraggeber

u.a.
öffentliche Auftraggeber:

Bischöfliches Ordinariat Diözesanbauamt Limburg
Main-Taunus-Kreis
Stadt Bad Soden
Stadt Hattersheim
Stadt Hofheim
Stadt Kelkheim
Stadt Friedrichsdorf
Stadt Wiesbaden
Gemeinde Kriftel
Gemeinde Liederbach
Gemeinde Weilrod
Evangelischer Regionalverband
Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen

private Auftraggeber:

ADAC
DRK Bezirksverband Frankfurt
pepsico (Rödermark)
Modehaus Pfüller (Frankfurt)
procter & Gamble (Schwalbach)
Rothenberger  (Kelkheim)

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